Osteopathie

Osteopatie

Osteopatie

Die Osteopathie beruht auf diesen vier Grundannahmen:

1. Der Mensch ist eine Einheit: Alle Teile des Körpers, der Geist und die Seele sind miteinander verbunden und stehen in einer Wechselbeziehung miteinander. Lebensenergie strömt durch den gesamten Körper.

2. Struktur und Funktion beeinflussen einander gegenseitig: Fehlhaltungen können zu anatomischen Veränderungen führen, Verletzungen oder Narben die Funktion von Gewebe einschränken.

3. Der Körper kann sich selbst regulieren und heilen (Selbstheilungskräfte): Im Idealfall arbeiten alle Teile des Organismus harmonisch zusammen, das Immunsystem wehrt Krankheiten ab, Verletzungen heilen wieder und irreparable Schäden werden kompensiert. Im gesunden Menschen sind alle Vorgänge in einem Gleichgewicht (Homöostase). Ist dieses gestört, kann es zu Beschwerden und Krankheiten kommen.

4. Eine gesunde Durchblutung sichert die Funktion des Körpers und seiner Gewebe. Ist sie gestört, sind Schäden möglich. Behandlungen regen den gesunden Blutfluss an und beseitigen Blockaden.

 

Bei einer osteopathischen Behandlung steht immer der Patient in seiner Gesamtheit im Mittelpunkt und nicht die Krankheit. Ich habe immer den gesamten Organismus im Blick, nutze und mobilisiere die Selbstheilungskräfte des Körpers und verbessere durch das manuelle Behandeln einer Körperstruktur seine Funktion.

Osteopathie als Blockadebrecher

fotolia_k500_Fotolia_7523137_XSMittels Osteopathie versuche ich (nicht nur bei der Behandlung von Rückenschmerzen) Bewegungseinschränkungen und -blockaden aufzuspüren und zu beseitigen. Eine Heilung kann ich dabei nicht direkt bewirken, sondern nur indem ich die Selbstheilungskräfte des Körpers anrege. Hierzu setze ich allein meine Hände ein (Manipulation) – Medikamente, medizinische Instrumente oder Apparate setze ich bei dieser Therapie nicht ein.